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Ablauf

Untersuchungen haben ergeben, dass sich der typische Amoklauf nach folgendem Muster abspielt:

Vorstadium

Zunächst erfolgt das Vorstadium eines mehr oder weniger langen BrütensDesintegration vermischen sich und setzen einen Regressions­prozess in Gang. und Grübelns. Dem potenziellen Täter erscheint sein Umfeld zusehends undurchdringlich, seine Sichtweise der Welt verdunkelt sich mehr und mehr, er isoliert sich selbst, vor allem bezüglich seiner sozialen Kontakte und zieht sich weitgehend aus der Welt zurück, die für ihn immer bedrohlichere Züge annimmt. Die erlernten Anpassungsmechanismen zerfallen allmählich, soziale und psychische

Wutanfall

Unmittelbar vor der Tat erfolgt ein Wutanfall, der sich in einer Reihe von Tötungshandlungen ohne ersichtliches Motiv entlädt. Dabei wird der Blick des Amokläufers starr, er reagiert kaum auf andere Reize, ist nicht mehr ansprechbar.

Suizid

Der Amoklauf endet oft, aber nicht zwingend, im Suizid des Täters. Dem Amoklauf wohnt also neben den Tötungsabsichten auch oft eine selbstmörderische Komponente bei, da ihm erst nach der Tat bewusst wird, was er getan hat.

26.12.06 14:24


Ursprünglich war Amok keine private Einzeltat, sondern das genaue Gegenteil. Es handelte sich im indonesischen Kulturkreis um eine kriegerische Aktion, bei der einige wenige Krieger eine Schlacht dadurch zu wenden versuchten, dass sie ohne jegliche Rücksicht auf Gefahr den Feind blindwütig attackierten.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts glaubte man, dass Amokläufer nur im Opiumrausch ihre Tat begingen. Im renommierten Lexikon von Meyer aus dem Jahre 1888 heißt es dazu:

  • Zitat aus Meyer: Amucklaufen (Amoklaufen, vom javan. Wort amoak, töten), eine barbarische Sitte unter mehreren malaiischen Volksstämmen, z. B. auf Java, besteht darin, dass durch Genuss von Opium bis zur Raserei Berauschte, mit einem Kris (Dolch) bewaffnet, sich auf die Straßen stürzen und jeden, dem sie begegnen, verwunden oder töten, bis sie selbst getötet oder doch überwältigt werden.

Inzwischen hat das Amok-Phänomen längst die Industrienationen erreicht und die Soziologie führt den Amoklauf nicht mehr auf Rauschgiftgebrauch zurück.

http://de.wikipedia.org/wiki/Amok 

26.12.06 14:19


Welcome to my life
Do you ever feel like breaking down?
Do you ever feel out of place?
Like somehow you just don't belong
And no one understands you
Do you ever wanna runaway?
Do you lock yourself in your room?
With the radio on turned up so loud
That no one hears you screaming

No you don't know what it's like
When nothing feels all right
You don't know what it's like
To be like me

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what it's like
Welcome to my life

Do you wanna be somebody else?
Are you sick of feeling so left out?
Are you desperate to find something more?
Before your life is over
Are you stuck inside a world you hate?
Are you sick of everyone around?
With their big fake smiles and stupid lies
While deep inside you're bleeding

No you don't know what it's like
When nothing feels all right
You don't know what it's like
To be like me

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what it's like
Welcome to my life

No one ever lied straight to your face
No one ever stabbed you in the back
You might think I'm happy but I'm not gonna be okay
Everybody always gave you what you wanted
Never had to work it was always there
You don't know what it's like, what it's like

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what it's like (what it's like)

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what it's like
Welcome to my life
Welcome to my life
Welcome to my life
25.12.06 19:12


Unter Zeitbomben

Wir Zivilisierten zwischen Amok und Selbstbeherrschung

Von Burkhard Müller-Ullrich

Jeder kennt das Gefühl, ein randvolles Gefäß zu sein. Randvoll mit Ärger, Wut und Leiden. Jetzt fehlt nur noch ein Tropfen, um … - ja, genau: um was bitte sehr? Wie manifestiert sich dieses Überlaufen, und was wird dann im nächsten Augenblick geschehen? Das sind Fragen, mit denen man auch als ganz durchschnittlicher Mittelklassemensch hin und wieder konfrontiert wird. Oder vielleicht gerade als ein solcher.

Denn die asozialen Schichten der Gesellschaft, der Abschaum ganz unten, und die sich alles leisten Könnenden ganz oben verschaffen sich rascher eine Spannungsabfuhr und stauen den Wohlverhaltensdruck nicht so lange auf wie die biedere Masse des Volks, aus dessen biederster Mitte sich plötzlich die unheimliche Figur des Amokläufers löst.

Da wir instinktiv wissen, dass der Amokläufer einer von uns ist, erregt seine Raserei so großes Interesse. Wahrhaftig ist die ganze Sicherheitsdebatte, die jetzt infolge der Berliner Messerstecherei entbrennt, von grotesker Übertriebenheit. Aber insofern passt sie wenigstens zu der bevorstehenden Fußball-WM. Die steht ja sowieso unter dem Stern der totalen Sicherheit. Erst ließ die Stiftung Warentest in den Stadien breitere Treppen und höhere Tore einbauen, dann verbot die Regierung den Terroristen aus aller Welt die Einreise und jetzt wird auch noch eine Anti-Amok-Maßnahme ergriffen.

Zum Beispiel beim Bierverkauf: Der Berliner Amokläufer war nach allem, was man hört, betrunken. Deswegen soll der Alkoholausschank an Amokläufer während der WM verboten werden. Des Weiteren handelt es sich um einen 16-Jährigen. Ein schlimmes Alter. Die meisten weltbekannten Amokläufer der letzten Zeit waren unter 20 - von Jonesboro bis Littleton und von Bad Reichenhall bis Erfurt. Daher sollten Leute unter 20 sich die WM gar nicht ansehen dürfen - weder in den Stadien noch außerhalb der Stadien.

Schließlich gilt es auch verschiedene Gewalt auslösende Faktoren zu berücksichtigen. Psychologen wissen, dass einem Amoklauf meist ein Streit mit Freunden oder Liebespartnern vorausgeht. Insofern scheint es angezeigt, labilen Charakteren, die sich mit Freunden oder Liebespartnern streiten, den Zutritt zu WM-Plätzen grundsätzlich zu verwehren.

Ein ganz besonderes Augenmerk der Sicherheitskräfte gilt 16-Jährigen, die Liebeskummer haben und Bier trinken. Man wird ihnen gegebenenfalls mitgeführte Messer wegnehmen. Aus alldem folgt, dass auf dieser Fußball-WM eher 30-jährige Amokläufer nach Ecstasy-Genuss zum Zuge kommen. Denn es liegt im Wesen des Amoklaufs, dass er nicht kalkulierbar ist. Der Wahnsinn bricht sich immer da Bahn, wo man es nicht vermutet und deshalb nicht verhindern kann.

Ganz überraschend ist er trotzdem nicht. Im Gegenteil, das Überraschende an unserem hochkomplexen Zivilisationsgefüge besteht darin, dass es ungeachtet des enormen Wahnsinnspotenzials Tag für Tag überwiegend glimpflich funktioniert. Dabei nehmen die neuronalen Anforderungen ans Individuum im modernen Leben ständig zu.

Allein das Autofahren kann einen durchschnittlich begabten Menschen an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen. Aber ein Blick auf den Straßenverkehr zeigt, dass wunderbare Selbstbeherrschungskräfte ein geordnetes Kutschieren möglich machen.

Diese wunderbaren Selbstbeherrschungskräfte sind es, die der Amokläufer für uns thematisiert. Denn wir haben keine Ahnung, woher sie eigentlich kommen. Wir wissen bloß, dass sie eine kostbare und jederzeit gefährdete Ressource darstellen. Deshalb haben wir solche Angst davor, dass der seidene Faden des zivilisierten Verhaltens irgendwo reißt und irgendjemand wie der von Michael Douglas gespielte Otto Normalverbraucher in dem Film "Falling Down" austickt und ein Blutbad anrichtet. Ja, eigentlich wundern wir uns, dass es nicht öfter geschieht, denn wir leben unter Zeitbomben. Als zumindest potenzielle Zeitbomben haben wir selber dafür ein starkes Gespür.

Hier nun liegt der Grund für die sofort hoch aufschäumende Intensivberichterstattung der Medien, für den diskursiven Amoklauf der Sicherheitspolitiker und für die gesamtgesellschaftliche Resonanz, die solch ein Zwischenfall wie der bei der Berliner Bahnhofseinweihung auslöst
. Es mischt sich in das Entsetzen über die Tat stets auch ein heimliches Gefühl der Erleichterung und des Davongekommenseins. Und zwar nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter. Der Amokläufer wird zur öffentlichen Kultfigur, weil er uns nicht nur Angst vor Tod oder Verletzung einjagt, sondern weil sein Horrortrip auch eine Projektionsfläche ganz anderer Ängste ist: Im Amokläufer spiegelt sich unsere Angst vor uns selbst.

25.12.06 00:06


 

Das Verbrechen ist nicht undenkbar, unfaßbar, unendlich weit weg von uns, es ist in uns. Als Möglichkeit ist es in uns angelegt. Einer hat es ausgelebt.

24.12.06 17:17


Amoklauf mein Kinderspiel

 

T Ich wechsle das Magazin.

C Ich lade durch.

E Ich leg den Finger auf den Abzug.


Ich schieße.

Schieße. Schieße. Schieße. Schieße. Schieße. Schieße. Schieße.

Stille.

ETC Headshoot!

Thomas Freyer


24.12.06 16:30


Disarm you with a smile
Cut you like you want me too
Cut that little child
Inside of me and such a part of you

I used to be a little boy
So old in my shoes
And what I choose is my choice
What's a boy supposed to do
The killer in me is the killer in you
My love - I send a smile over to you

Disarm you with a smile
And leave you like they left me here
To wither in denial
The bitterness of one who's left alone

I used to be a little boy
So old in my shoes
And what I choose is my voice
What's a boy supposed to do
The killer in me is the killer in you
My love - I send this smile over to you
The killer in me is the killer in you

 

24.12.06 10:27


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